Hoppla – da steht ja ein Gerüst

Hoppla – da steht ja ein Gerüst

Hoppla – da steht ja ein Gerüst

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Hoppla – da steht ja ein Gerüst

Der ein oder andere wird es schon gesehen haben, auf der Rückseite unserer Johannis-Kirche steht seit ein paar Tagen ein Gerüst, nicht groß, sondern eigentlich auch nur ein Treppenturm.

Warum steht der dort?

Der Hintergrund sind die vorbereitenden Arbeiten für die Dachstuhlsanierung. Seit September letzten Jahres haben wir den Förderbescheid über 80 % der kalkulierten Kosten von der Bezirksregierung Arnsberg erhalten und seitdem dürfen wir mit der konkreten Vorbereitung der Maßnahme beginnen. Vorher waren uns nur akute Sicherungsmaßnahmen gestattet.

Unser Architekt, der Herr Harder aus Hagen, hat sich nun an die Arbeit gemacht und die nötigen vorbereitenden Arbeiten ausgeschrieben und vergeben. Dazu gehört das gut sichtbare Gerüst, das ebenso sichtbare Toilettenhäuschen („Dixi-Klo“), aber auch in einem geringen Umfang Dachdecker-Arbeiten und das eigentliche Gewerk, nämlich das Freiräumen der künftigen Baustelle. Damit die angefaulten bzw. von Pilzen befallenen Schwellen und Binder saniert werden können, müssen sie erst einmal frei gelegt werden. Hierzu muss die seinerzeitige Einmauerung beseitigt werden und ebenso das in den 80er-Jahren verwendete Dämm-Material, das heute so nicht mehr zugelassen ist und entsorgt werden muss. Die Einmauerung dürfte der Hauptgrund für den Schaden sein, denn dadurch konnte das Holz eingedrungene Feuchtigkeit nicht nach außen abführen, ärgerlich aber jetzt auch nicht mehr zu ändern.

 

Der weitere Verlauf der Baumaßnahme wird die abschnittsweise Sanierung eben der Schwellen und Binder sein. Dabei werden nach Maßgabe des Holzsachverständigen sowie des Statikers die befallenen Hölzer in Teilen zurückgeschnitten und durch gesundes Holz ersetzt. Auch diese Arbeiten sollen von außen erfolgen, hierfür muss dann jeweils ein Gerüst gestellt und das Dach geöffnet werden. Wann genau mit diesen Arbeiten begonnen werden kann, ist noch ein wenig offen, da diese Arbeiten nur von hierin geschulten Zimmereien durchgeführt werden können. Die Arbeiten werden nun vom Architekten ausgeschrieben und dann an den Bestbietenden vergeben. Ob die Arbeiten in 2026 schon vollständig durchgeführt werden können, wird nicht nur von der Ausschreibung, sondern nicht zuletzt auch von den vermutlich gut gefüllten Auftragsbüchern der Handwerksbetriebe abhängen. Dennoch, der Anfang ist gemacht und wir wollen hoffen, dass die Sanierung wie geplant umgesetzt werden kann.

Wer sich für weitere Details interessiert, darf sich gerne an mich wenden, gerne direkt nach dem Gottesdienst oder auch per Mail an albrecht.buscher@ev-kirche-ergste.de. Und wer die Gemeinde bei dieser Aufgabe finanziell unterstützen möchte, der Bau- und Förderverein freut sich über jede kleine und große Gabe. 

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