Berichte aus der Gemeinde

Seit 20 Jahren findet jeden Mittwoch im Dezember in der evangelischen St.-Johannis Kirche Ergste die Atempause statt, eine ca. rund 20-minütige Abendmeditation im Advent. Der Name ist Programm, jeder und jede ist eingeladen, eine Atempause vom trubeligen Advenststress zu machen. Die Kirchenlampen sind ausgeschaltet, nur das Licht vieler Kerzen erhellt die Kirche. Je näher es an Weihnachten ist, umso mehr wächst das Licht. Ein Team engagierter Helfer baut die unzähligen Kerzen mit viel Kreativität und Ideen auf. Biblische Texte, Lied, kurze Impulse zu einem Bild und Stille wechseln sich ab. Die Atempause wird von Pfarrer Thomas Gössling mit viel Herzblut vorbereitet und durchgeführt. In diesem Jahr findet die Atempause, die es durchgehend seit 1998 gibt, am 5. Dezember, 12. Dezember und 19. Dezember jeweils um 19 Uhr statt.

Annette Kaufmann

Der nächste „Treffpunkt Fensterplatz“ von Frauen für Frauen findet am Montag, 26.11.18 von 17.30 Uhr bis 19.30 Uhr im evang. Gemeindehaus, Auf dem Hilf 6 in Schwerte-Ergste statt.

An diesem Abend geht es auf Spurensuche der Weihnachtsbräuche sowie um die Ambivalenz: Alle Jahre wieder – Fest oder Stress.

Herzliche Einladung zu einem Ort der Begegnung und einem regen Austausch im großen oder kleinen Kreis, in dem sich hoffentlich viele Frauen wohl fühlen.

Julia Ducke 0162 – 230 9940, Regina Schweinoch 750053 und Doris Mohaupt 9684079 freuen sich über Anmeldungen.

Anmeldung per Mail: julia.ducke@ev-kirche-ergste.de

Oder über das Gemeindebüro: per Mail: gemeindebuero@ev-kirche-ergste.de per Tel : 02304 / 747 23

In Ergste ist es seit einigen Jahren Tradition, dass der Bau- und Förderverein im November ins evangelische Gemeindehaus zu einem besonderen Abend einlädt. In diesem Jahr erfreuten vier Zauberkünstler vom Magischen Zirkel Dortmund die rund 90 Besucher. Schon vor Beginn der Veranstaltung unterhielten sie die Gäste an den Tischen und im Foyer mit ihren Kunststücken. Die  vier Künstler bezogen immer wieder Leute aus dem  Publikum in ihre Zaubereien ein.

Der Vorsitzende des Bau-und Fördervereins Hartmut Pritz, dessen Anliegen es ist, das Geld zu vermehren, musste erleben, dass sein 50 Euro -Schein, den er zur Verfügung gestellt hatte, vor seinen Augen verschwand und nicht, wie er sicher heimlich gehofft hatte, sich verdoppelte. Aber um ihm die Stimmung nicht zu verderben, taucht er in einer Apfelsine unversehrt wieder auf.

In der Pause gab es liebevoll hergerichtete und verzierte Schnittchen, mit deren Zubereitung das Helferteam den ganzen Nachmittag beschäftigt war.

Danach ging es mit erstaunlichen Vorführungen weiter, auch der Zauberklassiker schwebender Tisch wurde nicht ausgelassen.

Der Abend fand großem Anklang beim Publikum. Ein Besucher sagte als Resümee: „Es war verblüffend, aber sie verraten die Tricks ja nicht.“

Zufrieden war auch der Bau- und Förderverein, der den Erlös des Abends für die anstehende Renovierung der Ergster St. Johannis-Kirche bestimmt hat.

Annette Kaufmann

„Was ist die Frauenhilfe?“, fragte Pfarrer Thomas Gössling seine Konfirmanden im Konfirmandenunterricht. Zuerst kam keine Antwort, dann schlussfolgerten die Jugendlichen: Dass sind Frauen, zu denen können andere Frauen kommen. Denen wird dann geholfen.“

Frauen helfen anderen Frauen. Vor 115 Jahren entstand die Frauenhilfe in Ergste. Kaiserin Auguste unterschrieb die Gründungsurkunde. Die Grundidee war, dass Frauen zu hilfsbedürftigen Frauen gingen und ganz praktische Hilfe zu leisten, wie z. B. eine warme Mahlzeit zu einer armen Familie bringen. Denn soziale Absicherungen wie heute gab es damals nicht.

Zur Frauenhilfe gehört dreierlei, das diakonische Hingehen zu hilfebedürftigen Frauen, die Verbundenheit mit der Bibel und das fröhliche Beisammensein.

Am 23. September begann das Frauenhilfejubiläum in Ergste mit einem Gottesdienst, im Anschluss ging es ins Ergster Gemeindehaus, um bei gemeinsamen liebevoll zu bereitetem Mittagessen zu feiern und in Erinnerungen zu schwelgen. Eine Frauenhilfedame hatte ihre Enkel motiviert zu kommen, die dann gemeinsam mit einer Freundin, alle Gäste mit Musik erfreuten und zum gemeinsamen Singen einluden. Später ging das Erzählen bei Kaffee und selbstgebackenen Kuchen weiter. Ohne Frauenhilfe würde doch mancher Ergsterin etwas fehlen.                                     Annette Kaufmann

   
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